Die argentinische Ortschaft San Miguel de Tucumán wird auch gerne als die „Gartenhauptstadt der Republik“ bezeichnet. Grund dafür ist die intensive Agrar- und Landwirtschaft in der Hauptstadt der kleinsten Landesprovinz Tucumán.
In zunehmendem Maße entwickelt sich aber auch der Fremdenverkehr immer mehr zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. San Miguel de Tucumán verdankt die stetig steigenden Besucherzahlen vor allem seiner Nähe zu Buenos Aires. Viele Gäste verbinden die Annehmlichkeiten der Großstadt (Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, Service) mit den Vorteilen eines Vorortes (bessere Luft, kaum Staus etc.). Weitere Pluspunkte, die für San Miguel de Tucumán und sein Umland sprechen, sind die Strände des Südatlantik, die populäre Halbinsel Valdés und die Wasserfälle vom Iguazú.
In der Stadt selbst stehen vor allem der zentrale Platz „Plaza Independencia“ sowie der Regierungspalast „Casa de Gobierno“ im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Darüber hinaus bietet der Ort gleich mehrere, architektonisch unterschiedliche Gotteshäuser. Auch die zahlreichen Museen bereichern das kulturelle Angebot von San Miguel de Tucumán erheblich, hier findet sicher jeder Besucher seinen Favoriten.
Das Umland der Stadt ist vor allem für Wanderer oder Biker interessant. Die Bergwelt der Sierras de Aconquija bietet die Möglichkeit zu allen erdenklichen Freizeit- und Outdooraktivitäten an. Außerdem liegt in der Nähe auch das im 16. Jahrhundert erbaute Jesuitenkloster von Lules.