Tips für den Urlaub in Singapur

Einreisebedingungen 

Die meisten Bundesbürger machen nur einen Zwischenstopp in Singapur und halten sich durchschnittlich vier Tage in der Stadt auf. Als deutscher Staatsbürger benötigt man für die Einreise einen Reisepass, der noch sechs Monate gültig ist. Hält man sich weniger als 30 Tage lang in der Stadt auf, ist kein Visum von Nöten. Man muss jedoch unter Umständen ein Ticket für den Rückflug und ausreichend Barschaft für die Dauer des Aufenthalts in Singapur vorweisen können. Man erhält bei der Einreise eine Aufenthaltserlaubnis, die von der Art des Eintreffens abhängt. Wer auf dem Landweg kommt, darf nicht mehr als 14 Tage bleiben, Flugreisende maximal 30 Tage. Eine Verlängerung ist möglich. Ohne Verlängerung wird der weitere Aufenthalt strafbar.

Da es in der Stadt sehr strikte Regelungen gibt, was eingeführt werden darf und was nicht, sind unbedingt folgende Grundsätze zu beachten: Personen über 18 Jahre dürfen Souvenirs, Geschenke, Lebensmittel und Artikel im Wert bis 150 Singapur-Dollar einführen, wenn sie weniger als 48 Stunden weg waren. Bei längerer Abwesenheit aus der Stadt sind es Ware. im Wert von 300 Singapur-Dollar. Falls man aus Malaysia einreist, darf absolut kein Alkohol eingeführt werden, ansonsten darf man zum persönlichen Gebrauch . Liter Wein, . Liter Hochprozentiges und . Liter Bier mitbringen. Strengstens verboten und mit drakonischen Strafen belegt sind die Einfuhr von Drogen, Waffen und Munition, Handschellen und kugelsicherer Kleidung, jedwedes Produkt aus Material geschützter Tierarten oder Pflanzen, jede Art von pornografischen Artikeln und Kaugummi. Letzteres darf im Stadtstaat nicht gekaut werden, daher wird die Einfuhr von vorneherein verboten. Man sollte nicht vergessen, dass in Singapur auch an Ausländern die Todesstrafe vollzogen wird, wenn bestimmte Mengen Drogen gefunden werden! Wer den Fehler macht, Dinge im Gepäck zu haben, die man für Waffen oder Munition halten könnte, muss mit stundenlangen Reiseverzögerungen und polizeilichen Ermittlungen rechnen. Falls man wegen einer Erkrankung betäubungsmittelhaltige Schmerzmittel oder Methadon einführen muss, sollte man sich vorher im Konsulat beraten lassen. Informationen über die erlaubten Medikamente findet man auf der Homepage der Health Science Authority Singapurs.

Falls man aus einem Gelbfieberland einreist, muss man eine Impfung vorweisen können. Falls man sein Haustier zu einem längeren Aufenthalt mitbringen will, muss man eine Genehmigung der Agri-Food and Veterinary Authority of Singapore dabei haben, die man mindestens zwei Wochen vor der Einreise beantragen sollte. Außerdem braucht man eine englischsprachige Erklärung eines Tierarztes über den Gesundheitszustand des Tieres. Das Tier bekommt nach der Einreise eine Tollwutimpfung und muss drei Wochen in Quarantäne.



Reisemedizin Singapur (287 Worte)

Die asiatische Großstadt Singapur verzeichnet tropische Temperaturen, das Klima ist heiß und feucht. Klimaanlagen in Hotels erhöhen daher das Risiko, Erkältungskrankheiten zu bekommen. Man sollte daher neben tropenfähiger, leichter Bekleidung auch einen Pullover und Erkältungsmedizin im Gepäck haben.

Der Hygienestandard ist in Singapur zwar generell hoch, dennoch gibt es einige Dinge zu beachten. Hier wie anderswo ist es ratsam, nur in größeren Küchen, Foodhouses und Harkershops zu essen, nicht aber in kleinen Straßenimbissen oder Shops auf Märkten. Das Leitungswasser ist generell sauber, sicherer ist jedoch das Wasser aus der Mineralwasserflasche. In neuerer Zeit wurde eine erhöhte Ansteckungsgefahr für Infektionserkrankungen durch verunreinigtes Essen gemeldet. Durchfälle sind noch das kleinere Übel, Hepatitis A, Typhus, Bakterien- oder Amöbenuhr, Salmonellen, Wurmerkrankungen oder Lambliasis die weitaus unangenehmeren. Typhus muss insbesondere bei Rucksackreisenden erwartet werden. Die üblichen Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und Polio sollten sicherheitshalber nachgeholt werden, falls man den Impfschutz vernachlässigt hat. Die Impfung gegen Hepatitis . wird empfohlen, wer öfter nach Singapur reist, sollte den Impfschutz alle 10 Jahre erneuern.

Das Denguefieber ist weiter auf dem Vormarsch, da die die Krankheit übertragenden Mücken in dem feuchten Klima beste Bedingungen finden. Die Zahl der Neuerkrankungen hat sich 2007 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Wer einen Wassertümpel abgestandenen Wassers zurücklässt oder Wasserreste aus Gießkannen und Regentonnen nicht abdeckt oder besser noch, ausgießt, muss damit rechnen, eine Strafe zahlen zu müssen. Mückenschutz durch geeignete Kleidung, Moskitonetze und Cremes etc. ist daher unbedingt notwendig. Wer aus einem Gelbfiebergebiet einreist, muss ab dem ersten Lebensjahr Impfschutz nachweisen.

Ein Hinweis noch: wer auf betäubungsmittelhaltige Medikamente wie Methadon oder morphinhaltige Schmerzmittel sowie Medikamente gegen psychische Erkrankungen angewiesen ist, muss bei der Einfuhr mit Problemen rechnen. Man sollte sich vor der Abreise beim zuständigen Konsulat über die Einfuhrbedingungen erkundigen.

Benimmregeln in Singapur 

Viele Reisende gehen davon aus, dass man sich überall auf Erden s. verhalten kann wie im eigenen Lande. Die meisten Urlauber machen sich leider überhaupt keine Gedanken über den Inhalt und die Auswirkungen fremder Kultur oder Religion. Sie lernen erst durch Fehler, wie man sich richtig verhält, ohne anzuecken. Wir möchten, dass Sie Ihren Aufenthalt wirklich genießen können – daher hier einiges zu den Besonderheiten, die man in Singapur beachten sollte.

Wer in Singapur locker eine Zigarettenschachtel auf den Gehsteig entsorgt, wird umgehend mit einer hohen Geldstrafe in Höhe von 1.000 Singapur-Dollar belegt. Das gleiche gilt für das Wegwerfen von Kaugummi und Zigarettenkippen, das Nicht-Spülen einer öffentlichen Toilette, das Ausspucken auf Gehwegen, das Missachten einer Fußgängerampel oder das Überqueren einer Straße außerhalb des Zebrastreifens. Selbs. die geraden und ungeraden Endziffern auf dem Nummernschild Ihres Autos haben eine tiefere Bedeutung, wenn man in die Stadt kommt – sie regeln nämlich an unterschiedlichen Tagen die Erlaubnis, die Stadt zu befahren! Wir befinden uns in einer riesigen Stadt, in der man das Zusammenleben auf engstem Raum regeln muss, damit es glatt und angenehm verläuft statt in einem Infarkt von Verkehrschaos und Zivilisationsmüll zu Grunde zu gehen. 

Einen guten Grund hat auch das strikte Verbot, im Stadtgebiet Wasserlachen oder Wasserreste in Kanistern und anderen offenen Behältern zurückzulassen. Sie sind nämlich potentielles Brutgebiet der Mücken, die Malaria und Denguefieber übertragen. Überall in Stadtgebiet Singapurs stößt man auf unmissverständliche Verbots- und Hinweisschilder, die einen an diese Regeln erinnern. Das Ergebnis ist eine der saubersten und sichersten Städte der Welt.

Besonders ernst nehmen sollte man die Restriktionen, die in Bezug auf das Betäubungsmittelgesetz bestehen. Die Einfuhr selbst winzigster Mengen von Drogen wird schwer geahndet. 28 Gramm Morphium oder ein Pfund Shit ziehen unweigerlich die Todesstrafe nach sich, der auch diplomatische Bemühungen um Gnade nichts entgegensetzen können. Es spielt auch keine Rolle, ob man selbst der Besitzer und Nutzer der Droge war, oder ob jemand sie einem unbemerkt zugesteckt hat! Überprüfen Sie Ihr Gepäck und lassen Sie es niemals unbeaufsichtigt! Wer Methadon oder morphinhaltige Medikamente im Gepäck haben muss, sollte sich vorher beim Konsulat erkundigen, wie man dies regelt. Beachtet man dies nicht, muss man mit drakonischen Strafen rechnen! Ebenso unerwünscht sind kritische Bemerkungen über die Regierung. Plappermäuler, die überall ihre Meinung kundtun müssen, sollten lieber still sein. Raucher sollten wissen, dass in allen öffentlichen Gebäuden, in den öffentlichen Transportmitteln und in Restaurants das Rauchen verboten ist. Außerdem sollte man kein Essen oder Trinken mit in die U-Bahn oder den Bus nehmen. Einfuhr und Verkauf von Kaugummi sind strikt verboten.

Neben diesen Dingen sollte man auch kulturelle Regeln beachten. In muslimischen Gebäuden sind Beine und Arme immer zu verhüllen, auch der Kopf sollte bedeckt sein. Die Schuhe sind vor einer Moschee oder einem Hindutempel auszuziehen. Isst man in einem muslimischen Restaurant, sollte man alle Speisen nur mit der rechten Hand berühren, die linke gilt als unrein. Trinkgelder gibt man in Restaurants oder Taxis nie, auch am Flughafen sind sie verboten.

Der Slogan „Singapore is . fine City“ bedeutet übersetzt zweierlei – nämlich „Singapur ist eine feine Stadt“ und: „Singapur ist eine Stadt der Strafen.“ Selbstironie ist eine echte Tugend!

Verkehrsregeln Singapur 

Wer nach Singapur einreist, muss ein extrem striktes und mit Nachdruck umgesetztes Regelwerk erwarten, mit dem der Verkehr und das Leben geregelt werden. Da die Geldbußen saftig sind, empfiehlt sich, auf die zahlreichen unmissverständlichen Hinweisschilder zu achten und die Regeln penibel genau einzuhalten . auch als einfacher Passant.

Von hier aus etwas über die Verkehrsregeln in Singapur herauszufinden, erscheint recht schwierig. Zunächst einmal erfährt man, dass es strikt verboten ist, Zigarettenstummel, Abfälle und Kaugummi auf dem Gehweg zu entsorgen. Kaugummi darf man nicht einmal einführen! Das Wegwerfen einer leeren Zigarettenschachtel im Stadtgebiet kostet einen mit absoluter Sicherheit tausend Singapore Dollar. Dasselbe strikte Verbot gilt für das Ausspucken, das mit hohen Strafen belegt ist. Ebenso sollte man niemals auf die Idee kommen, in öffentlichen Einrichtungen oder Bussen, Bahnen etc. zu rauchen oder Fastfood zu verzehren. Straßen sollten niemals außerhalb eines Zebrastreifens oder einer Ampel überquert werden. Zuwiderhandlungen können einen sofort 50 Singapurdollar kosten! Autofahren und ein eventueller Autokauf sind in Singapur sehr teuer. Die Bewohner der Riesenstadt dürfen nur eine begrenzte Zahl vierrädriger Neuanschaffungen im Stadtgebiet anmelden, denn Platz ist hier rar und Parkplatz noch viel mehr! An allen Schnellstraßen und im Innenstadtbereich wird elektronisch Mautgebühr abkassiert – und zwar vollautomatisch. Man nennt das System ERP. Es wurde erfunden, um die belebten Strecken zu entlasten und den zügigen Verkehrsfluss zu garantieren. Die zum System gehörenden Cash Cards bekommt man in Banken, Tankstellen und Postgebäuden. Außerdem benötigt man ein elektronisches Meldegerät, das im Auto installiert wird. Wer keins hat, wird auf den mautpflichtigen Straßen automatisch fotografiert und an anderer Stelle zur Kass. gebeten. Die preisgünstige Alternative zum Auto oder Mietwagen sind Taxis, Busse und die U-Bahn, hier MRT genannt. Außerdem bietet sich noch der Überlandbus.

Man fährt in Singapur links und man benötigt einen internationalen Führerschein. Wer mehr als 12 Monate im Land bleibt, muss sogar eine Fahrprüfung in der Stadt absolvieren, der danach ausgestellte Führerschein gilt dann aber lebenslang. Gurtpflicht besteht für beide vorne sitzenden Personen, außerdem müssen Kinder unter acht Jahren im Sicherheitssitz sitzen und angeschnallt sein. Die derzeit geltenden Tempolimits sind: 50 Stundenkilometer auf den normalen Straßen, 70-80 auf den Expressstraßen. Alkohol und Drogengebrauch im Straßenverkehr ist grundsätzlich tabu, das Telefonieren mit Mobiltelefonen während der Fahrt kann einen ziemlich viel Geld kosten! Zwischen 19 und . Uhr früh sind immer die Standlichter anzuschalten. Die meisten Verkehrsschilder sind gut zu verstehen und tauchen auch früh genug an der Straße auf, s. dass man sich darauf einstellen kann. Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich bitte vorab beim Konsulat über die geltenden Regeln!

Nachtleben in Singapur 

In der Hitliste der Städte, deren Nachtleben ganz groß geschrieben werden muss, steht Singapur sicher unter den ersten drei! Das Panorama nächtlicher Vergnügungsmöglichkeiten umfasst nämlich nicht nur die üblichen Bars, Nachtclubs, Discos, Theater, Kinos und Restaurants, sondern auch nächtliche Ladenöffnungszeiten und Shopping rund um die Uhr. Der gestresste Büromensch kann auch nach Feierabend und manchmal sogar nachts Sport betreiben. Vor allem aber ist das Vergnügen des Essengehens integraler Bestandteil eines gelungenen Nachtlebens.

Man kann in Singapurs Nachtleben zudem wählen, ob man den westlichen Lebensstil bevorzugt oder den asiatischen. Der eine möchte lieber in einen Karaokeclub, der andere gepflegten Jazz hören. Ganz sicher kommen beide in diesem großen Universum zu ihrem Recht! Je anstrengender und reglementierter die Arbeit am Tage, desto ausschweifender das Nachtleben. Insbesondere am Boat Quay, wo ehemalige Geschäftshäuser in Clubs, Bar. oder Restaurants umgewandelt wurden, findet man die in Singapur lebenden Ausländer und Reisenden. Die meisten Clubs öffnen von 22.00 bis 4.00 nachts, aber es gibt auch welche, die die ganze Nacht auf haben. Auf dem Wasser kann man Boote beobachten, die nachts den Singapurfluss hinab fahren und Erlebnishungrige irgendwohin bringen. Auch die Bars an der Ostküste finden ihr Publikum weitgehend unter den hier lebenden Ausländern und Urlaubern. In Tangjong Pagar beispielsweise, wo viele Künstler und Kreative leben, kann man auch ein entsprechend buntes Nightlife finden. Die Riverside verzeichnet die meisten Clubs und Bars in ganz Singapur – dennoch geht es moderater zu als in anderen Vierteln. Betrachtet man den Boat Quay oder die Südküste als Vergnügungszentrum der hier lebenden Ausländer, sind alle weiter davon entfernten Vergnügungstempel eher als El Dorado der Einheimischen zu betrachten.

Gemütliche Weinlokale und Bars für die Singapururlauber kann man am Emerald Hill und an der Orchard Road finden. Im Holland Village sind eher die in Singapur lebenden zu Hause. Entsprechend viel ist hier immer los! Das Panorama an Bars ist schier endlos und bedient jeden Geschmack! Von der Coffee Bar bis hin zum Irish Pub ist alles geboten. Auch schwules Nachtleben kann man durchaus finden, wenn es auch dezenter als anderswo gelebt wird. An der Mohammed Sultan Road sind etliche beliebte Tanzclubs geboten. Welcher davon der gerade Angesagteste ist, muss man allerdings vor Ort herausfinden! Dass auch in Singapur das Karaokesingen ein Riesenspaß ist, muss man nicht erst sagen! Das Sparks in Ngee Ann City hat mit 18 Karaokeräumen sicher die Nase vorn. Doch auch sonst finden sich im Stadtgebiet zahlreiche Orte, an denen man falsch oder richtig singen darf.

Dass der Alkoholausschank in Singapur reglementiert ist und zudem teuer, tut der Sache kaum Abbruch. Die kulinarischen Vergnügungen sind s. umfassend, dass man Mangelerscheinungen kaum beklagen kann. Falls man sich nach ausgedehntem Nachtleben am frühen morgen noch ein paar frische Vitaminchen besorgen möchte, empfiehlt sich das Großhandelszentrum in der Pasir Panjang Road. Frühstücken kann man rund um die Uhr in durchgehend geöffneten Läden an der Waterloo Street oder der Orchard Road. Selbst den Zoo kann man nachts besuchen, um eine Nightsafari mitzumachen. Fragt sich eigentlich nur noch, wann man in Singapur schläft?! 

Die Küche Singapur 

Die Küche Singapurs ist s. vielfältig wie die Schar der Bewohner dieser Stadt, die zahlreiche Ethnien in friedlichem Miteinander vereinigt. Im Grunde muss man also im Plural von den Küchen Singapurs sprechen. Wer sich näher mit den verschiedenen Küchen der hier lebenden Völker befassen möchte, kann verschiedene „Uniquely Singapore Shop and Eat Touren“ buchen und sich ganz den kulinarischen Genüssen hingeben. Sich quer durch die ethnischen Viertel zu shoppen und zu futtern, gehört für viele zum Nonplusultra-Erlebnis dieser Stadt. Denn in Singapur isst man nicht nur: man zelebriert die Nahrungseinnahme und gibt ihr im Leben den gebührenden Platz als soziales und kulturelles Ereignis.

Essen hat auch viel mit Identität zu tun. Man kann daher auf der einen Seite eine starke Identitätsbildung gerade über die Zubereitung von Nahrung beobachten, auf der anderen Seite inspirieren sich die verschiedenen Küchen aber auch gegenseitig und verschmelzen zuweilen. Man findet dementsprechend malaiische Restaurants neben indischen oder chinesischen. Esstempel der s. genanten Nonya Küche – einer reizvollen Mixtur aus malaiischen und chinesischen Einflüssen – liegen neben westlich orientierten Restaurants oder japanischen und koreanischen Imbissen. Die Bewohner von Singapur essen gerne auswärts und kochen nicht unbedingt zu Hause. Als Urlauber, der hier vermutlich nur wenige Tage verbringt, hat man es schwer, sich aus all den gebotenen Genüssen jene auszuwählen, die einem am meisten liegen – aber genau das ist das größte Kapital Singapurs. Man kommt immer wieder, weil die Faszination und Vielseitigkeit der Stadt groß ist.

Vielleicht sollte man zunächst einmal die Liste der zehn beliebtesten Gerichte abfuttern, bevor man tiefer in die Küche Singapurs einsteigt. Die einfache und preiswerte Küche kann man am besten in den Foodcourts und Hawker Centers probieren, in denen man mit niedrigen Preisen und guter Hygiene rechnen darf. Wo es lange Schlangen an der Kasse gibt, ist das Essen meist sehr gut! Man sollte sich bereits vorher seinen Tisch aussuchen und dann bei der Bestellung seine Tischnummer angeben. Bezahlt wird, wenn einem das Gericht an den Tisch gebracht wird. Man kann jedes Essen auch als Take-Away mitnehmen, muss das dann aber bei der Bestellung sagen. Die Küche der High Society wird in den Nobelrestaurants und Hotels serviert. Zu den beliebtesten Gerichten der einfachen Küche zählen die Satay, kleine Fleischspieße mit verschiedenen Soßen und Dips. Eine Kokosnuss-Curry-Suppe mit Shrimps und Gemüse namens Laksa folgt an Nummer zwei. Hainan Chicken Rice, Chilli Crabs oder Char Kway Teow – letzteres sind Bratnudeln mit süßer Soße und verschiedenen Fleischsorten zur Auswahl – sind ebenso beliebt wie in scharfer Currysoße gegarte Fischköpfe mit Gemüse und Reis. Nicht jedermanns Sache, wie man sich denken kann! Trotzdem köstlich! Auch die Durian, eine tropische Frucht mit unglaublich abstoßendem Geruch, mag man meist nur, wenn man mit ihr aufgewachsen ist. Die Bewohner von Singapur schätzen sie aber als Delikatesse. Rojak Salat und Hokkien Fried Mee, gelbe Nudeln mit Fleisch, Gemüse und Shrimps runden die Liste ab. Exzellente Fischrestaurants kann man an der East Coast finden. Die Nonya Küche wartet mit weiteren Spezialitäten wie Gemüserollen, süßen Fleischbällchen mit Senfgenüse oder Garnelen mit Ananas auf. Beliebt ist auch Babi Pangang, ein speziell gewürztes Schweinefleisch vom Grill mit verschiedenen Gemüsesorten.


In den einfachen Imbissen und Restaurants in Shoppingcentern, wo auch die Einheimischen gerne essen, muss man damit rechnen, die Speisekarte nicht lesen zu können oder nicht zu wissen, was sich hinter den einzelnen Gerichten für Zutaten verbergen. Zuweilen schmeckt etwas dann sehr merkwürdig oder ist weitaus schärfer als der westliche Gaumen verträgt. Wissen sollte man auch, dass in allen Restaurants das Rauchen grundsätzlich verboten ist! Anlässlich des alljährlich veranstalteten Singapore Food Festivals im Juli kann man sich ausführlich in die kulinarischen Genüsse dieser Stadt stürzen. Hier gibt es kulinarische Themenabende und Kochworkshops, historische Kochabende und Picknicks, mehrgängige Diners der Nobelsorte oder Imbissbudenmeilen in allen Shoppingcentern. Niemand kommt zu dieser Zeit daran vorbei, von den Düften der Kochkunst Asiens umweht zu werden und ihnen zu erliegen. Das Tourismuscenter gibt eigens eine Liste aller teilnehmenden Restaurants und Shoppingzentren heraus. Neben den Imbissen, Hawker Centers, Foodmeilen und Restaurants gibt es noch Coffee Shops, in denen man auch abends mal ein Bierchen genießen kann. Falls der Magen noch mitmacht!

Festivals und Events im Jahreslauf  

In einer Stadt, in der s. viele Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft leben, sind Feste, religiöse Feiertage und Festivals aller Art zu finden. Das ganze Jahr über kann man daher als Tourist in Singapur damit rechnen, eines davon mitzuerleben. Praktisch jeden Monat findet ein anderes religiöses oder kulturelles Fes. der hier lebenden Hindus, Buddhisten, Sikhs, Moslems, Taoisten oder Christen statt. In den meisten Fällen findet dieses in dem Stadtteil statt, in dem diese Menschen auch leben. Um an die Veranstaltungshinweise zu kommen, kann man schon vor seiner Reise im Internet recherchieren, beispielsweise im National Arts and Entertainment Calendar (www.happening.com.sg)

Das größte aller ethnischen Feste in Singapur ist das chinesische Neujahrsfest, das man unbedingt einmal miterlebt haben muss! Berühmt ist aber auch das Singapore Arts Festival, das alljährlich in Juni stattfindet. Zahlreiche Tanz- und Theatergruppen aus dem Ausland reisen dazu an. Man muss damit rechnen, dass die Vorstellungen sehr schnell ausverkauft sind. Frühlings- und Blumenfeste sowie Karneval sind zum Jahresbeginn dominierend. Spektakulär ist das hinduistische Thaipusamfest, bei dem junge Männer sich in Trance Haken und Speere durch die Haut jagen, um die Stärke ihres Glaubens zu demonstrieren. 

Interessant ist auch die Internationale Tanzsport Championship im März. Im April findet in Singapur ein internationales Filmfestival statt, außerdem findet man diverse kulinarische Feste und eine Buchmesse im Jahreslauf. Im Mai wird der Tag der Erleuchtung Buddhas und seines Eintritts ins Nirvana festlich begangen. Drachenbootrennen und Nationalfeiertage, Musik- und Tanzfestivals, Erntedankfeste, Laternenfeste oder taoistische Pilgerreisen nach Kusu stehen ansonsten auf dem Programmzettel. Die Muslimischen Familien feiern im November das Hari Raya Puasa, mit dem das Ende des Fastenmonats Ramadan verkündet wird. Lustig ist das Great Singapore Duck Race, bei dem tausende von Plastikenten ein Wettrennen im Singapore River veranstalten. Der Erlös kommt wohltätigen Zwecken zu Gute. Das hinduistische Lichterfest erhellt den November ebenfalls. Das europäische Neujahrsfest findet am 31. Dezember statt und gleicht dem, das wir kennen.

Beachten muss man, dass etliche ethnische Feste nach dem Mondkalender ausgetragen werden, die Veranstaltungsdaten also jedes Jahr andere sind.

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